Schulleiter Johannes Schuba geht in den Ruhestand

 

DSC_5813Nä,nä, wat wor dat denn fröher en Schubajeile Zick……..

……..so verabschiedeten die Lehrer  ihren Chef an Dienstag, den 23.6.2015, in den Ruhestand. Alle SchülerInnen und LehrerInnen versammelten sich am Dienstagmittag im Foyer der Realschule, um gemeinsam mit offiziellen Vertretern der Stadt und der Bezirksregierung, Schulleitern anderer Schulen und Eltern Johannes Schuba zu verabschieden.

Nach verschiedenen Etappen an anderen Schulen, u.a. in Satzvey, wurde Johannes Schuba 2002 zum Schulleiter der noch nicht existierenden neuen Realschule berufen. Nicht nur bei der Planung des Gebäudes flossen seine Ideen mit ein, sondern insbesondere beim Schulprofil, der pädagogischen Ausrichtung und dem Miteinander von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Ob Namensgebung, Partnerschaften mit Ausbildungsbetrieben, Sportveranstaltungen, Karnevalsfeiern…… überall setzte Johannes Schuba Akzente, die unsere Schule noch viele Jahre prägen werden.

In den vielen Reden dieses Vormittags, denen auch die SchülerInnen aufmerksam folgten, wurde immer wieder betont, dass Johannes Schuba für jeden ein offenes Ohr hatte, der sich an ihn wandte. Ein großer Mann mit großem Herzen – das zog sich durch alle Reden.

Die Schüler bewiesen eindrucksvoll durch verschiedene Darbietungen, dass sie unserem Schulleiter zum Abschied ganz besonders danken wollen: Mit Trompete, Trommeln, Artistik, Sketchen, Gedichten, vielen sehr persönlichen Geschenken, einer riesigen Torte (die ihr Chef dann am nächsten Tag in der Pause an alle verteilte) ließen sie ihren Schulleiter spüren, wie sehr sie ihn schätzen.

Auch hatten die Schüler sich Gedanken gemacht, wie Johannes Schuba die neue Freiheit im Ruhestand sinnvoll nutzen könnte: Die Vorschläge in Form von Sketchen reichten von Beaufsichtigung der vier Enkelkinder bis zu Golf, Gartenarbeit und Fernreisen. Auch schwang ein bisschen die Hoffnung mit, es möge ihm zu Hause zu stressig werden und er käme wieder zurück an „seine“ Schule.

Nach der Verleihung seiner Entlassungsurkunde durch Regierungsschuldirektorin Marianne Spille wurde aber leider zur traurigen Gewissheit, dass der Abschied als Schulleiter ein endgültiger sein wird.
So ganz geht er aber doch nicht: Jeden Morgen können alle Mitglieder der Schule an einer Glasplatte mit Johannes Schubas Portrait vorbeigehen, die im Rahmen der Feier im Foyer unserer Schule enthüllt wurde.
Mit dem ihm eigenen Humor empfahl Johannes Schuba insbesondere den zu spät kommenden Schülern, einen Blick auf ihn zu werfen.

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