Designschule Arvoré in Porto

Aufenthalt in Porto, an der Designschule Arvoré in Porto

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zu einer unvergesslichen Reise nach Portugal. Mit dem Auto ging es zum Flughafen Frankfurt Hahn.

In Portugal angekommen fiel  uns sofort die Gastfreundschaft der Portugiesen auf. Nachdem wir uns in unseren gemütlichen Hostel eingerichtet hatten, machten wir Porto unsicher.

Der nächste Tag fing für uns viel zu früh an. Wir standen um 9 Uhr auf und gingen sofort zum Frühstück. Es gab Brötchen, Frühstücksflocken, Kuchen und Früchte. Nach dem Frühstück wurde uns die Schule, Escola Artistica e Profissional Arvore, gezeigt. Sehr interessant waren die einzelnen Abteilungen wie Modedesign, Grafikdesign, Produktdesign, Siebdruck und Videobearbeitung. Außerdem sahen wir Werke der Schüler sowie eine Ausstellung.

Mittags gab es in der Schulkantine essen. Am Nachmittag besichtigten wie den größten historischen Turm Portugals, er zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. „Der Turm ist Teil der Clérigos-Kirche und Der barocke Turm hat eine Höhe von 75 m. Die Clérigos Kirche ist ebenso ein Besuch wert, aber man darf auf keinen Fall vergessen den Turm hoch zu klettern, wenn man schon mal da ist! Es ist zwar anstrengend die 250 Stufen zu erklimmen aber der himmlische Ausblick über die Stadt lohnt sich. Da der Turm Jubiläum hat, sollten auch unsere Kunstprojekte, die wir in der Schule anfertigen würden eine Auseinandersetzung mit diesem Turm sein.

Nach einer kurzen Shoppingtour folgte die Einteilung der Projekte Siebdruck, Wandmalerei und Videobearbeitung. In den Gruppen wurde der nächste Tag geplant.

Die Workshops

Im Workshop Wandmalerei wurde in der Gruppe eine Hauswand der Schule bemalt. Das Thema war Kino, Kunst und Frieden.

Der Siebdruck-Workshop hatte als Thema 250 Jahre Clerigos Glockenturm

Der Video-Workshop machte es sich als Aufgabe uns während der gesamten Woche zu filmen, fotografieren und sogar selbst einen kleinen eigenen Film zu drehen. Am Abend genossen wir ein Drei-Gänge-Menu und fielen todmüde ins Bett.

Einmal ließen wir die Besichtigung vormittags ausfallen und hatte Freizeit. Natürlich sind wir Shoppen gegangen. Pünktlich in der Schule angekommen, haben wir in unserem Workshop ‚Video‘ weiter gearbeitet. Wir sollten alle bei ihrer Arbeit filmen, haben dann aber einen eigen geschriebenen Film gedreht.

An unserem letzten Tag unseres Aufenthaltes sind wir in das Serralves Museum gefahren. Das Museum beinhaltet eine Kunstausstellung, in der nicht nur Bilder sondern auch Filme und Skulpturen ausgestellt werden, eine Bibliothek, ein historisches Haus sowie einen wunderschönen großen Garten gehören ebenfalls dazu. Von dort aus sind wir nach ‚Foz do Douro ‚ gefahren, eine Gemeinde in Porto, die direkt am Meer liegt. Trotz scheinender Sonne war das Wasser eiskalt. Dennoch wagten wir uns so nah wie möglich an die Wellen ran. Auf dem Kiesstrand und den Felsen, die ins Meer führten, durften wir uns eine Weile ausruhen, bevor wir wieder in die Schule gefahren sind.

Am Nachmittag wurde das Silkscreen-Printing-Projekt vorgestellt, bei dem der Clérigos ‚Tower‘ aufgrund seines 250 jährigen Bestehens, dargestellt wurde. Anschließend haben wir uns ein Konzert in einer Kirche angehört, in dem überwiegend mit Trommeln und Xylophonen gearbeitet wurde.

Danach sind wir essen gegangen, und haben unseren letzten Abend mit allen Künstlern der Schule, ihren Studenten, den holländischen Teilnehmern der Workshops und natürlich mit ganz viel Kunst und Musik genossen!

 

Die Teilnehmer: Lara Vorholt, Lucas Außem, Annika Neumann, Denise Masula, Fabienne Schinke, Nicole Thun, Tanja Nilles,

Claudia Danckworth